Das Evangelium nach Maria Magdalena

Seit 1896 befindet sich eine in Kairo gekaufte alte Kladde mit antiken Texten in Berlin in der Ägyptischen Abteilung der Staatlichen Museen. Sie war im selben Jahr bei Akhmim in Ägypten ausgegraben worden und enthält mehrere unvollständige, apokryphe Texte. Am aufsehenerregendsten sind einige unvollständige, halb zerfledderte Seiten, die unterzeichnet sind mit „Evangelium nach Maria“.

 

Aufsehenerregend darum, weil es das erste und bislang einzige Evangelium ist, das sich auf eine Frau als Verfasserin beruft, und zweitens, weil es sich bei dieser „Maria“ eigentlich nur um Maria Magdalena handeln konnte.

 

So richtig erwachte das Interesse an diesen Texten aber erst nach dem Fund einer ganzen Sammlung apokrypher Schriften bei Nag Hammadi, Oberägypten, im Jahre 1945. Der Fundort befindet sich übrigens rund 60 km südlich von Akhmim ebenfalls am Nil. Nun begann man, die in Berlin befindliche koptische Version des Maria-Evangeliums endlich zu übersetzen.

 

Der Text enthält vor allem eine Beschreibung des Weges, wie der Mensch in den Zustand kommen kann, in dem er sein Leben selbstbestimmt, glücklich und harmonisch führen kann. Dieses Ziel kann der Mensch durch eigene spirituelle Entwicklung erreichen. Jesus erzählt Maria Magdalena in einer Vision von vier inneren Zuständen, die die Seele überwinden muss, um genau dahin zu gelangen, wo er jetzt schon ist. Er ist in ihrer Vision, die sie den Jüngern beschreibt, ihr Lehrer. Bei richtiger Lesung gibt der Text sehr konkrete Hilfestellungen zu dieser spirituellen Entwicklung. Glücklicherweise ist der Teil mit der letzten und entscheidenden Entwicklung erhalten.

 

Was es genau mit der dort beschriebenen „Überwindung der sieben Gestalten des Zorns“ auf sich hat, ist genauso Inhalt des Workshops wie ein kurzer Abriss zur Darstellung der Maria Magdalena in der offiziellen Kirche, der mündlichen Tradition im Volksglauben und ihrer Darstellung in den apokryphen Schriften.

 

Der Workshop gibt einen Einblick in die entscheidenden Textstellen des Evangeliums nach Maria Magdalena und soll dabei helfen, die bahnbrechenden Erkenntnisse zu Spiritualität, zu Religiosität und vor allen Dingen zu den eigenen Handlungsmöglichkeiten im Alltag verstehen und umsetzen zu können.



Georges de la Tour, Maria Magdalena

Termine 2017


Auch mit kurzen Infos zur Spirituellen Reise in die Provence "Maria Magdalena - Eine Spurensuche mit spirituellen Erkenntnissen für die heutige Zeit" im Juni 2018

 

Teilnahmegebühr:

60 Euro

 

Bitte Schreibzeug und warme Socken mitbringen

 



Weitere Informationen und Anmeldung

 

Maria Madalena in der Provence - Spurensuche in Südfrankreich - Reiseseminar

Grotte der Maria Magdalena im Sainte Baume Massiv

 

In 2018 findet das Reiseseminar vom 09. - 16.06. statt.

Direkt im Anschluss gibt es ein "Maria Magdalena Retreat" vom 16. - 23.06.2018.

 

 

 


Hier gibt es weitere Infos.

Empfehlenswerte Literatur

Alle Bücher sind normalerweise innerhalb 24 Stunden auch bei Ihrem lokalen Buchhändler erhältlich.

 

Im Mittelpunkt meiner Beschäftigung mit Maria Magdalena steht das vor rund 2000 Jahren entstandene ursprüngliche "Evangelium nach Maria Magdalena" und andere historische Texte, archäologische und kunsthistorische Quellen und Arbeiten, die sich ebenfalls mit diesen Quellen beschäftigen. Daher spielen andere modern gechannelte "Evangelien" oder "Botschaften der Maria Magdalena" in meinen Untersuchungen keine Rolle. Die Inhalte der empfohlenen Romane sind natürlich fiktiv, enthalten aber teilweise sehr spannende Gedankengänge.

Besonders empfehlenswert ist für mich folgendes Buch von Margret Starbird.

 

 

Margret Starbird studierte Religionswissenschaften an den Universitäten Maryland und Kiel und unterrichtet Deutsch und Bibelkunde im US-Bundesstaat Washington. In den achtziger Jahren stieß sie auf das Buch "Der heilige Gral und seine Erben" und wollte als überzeugte Katholikin die dort vertretenen "häretischen" Darstellungen widerlegen. Ihr Studium der Bibel und anderer christlicher apokrypher Schriften bis hin zu mittelalterlichen Quellen führte sie jedoch zu der Erkenntnis, dass vieles von dem, was für sie bis dahin unmöglich erschien, doch möglich war. So kann sie überzeugend nachweisen, dass Maria Magdalena als Maria von Bethanien, der Schwester des Lazarus zu identifizieren ist und dass sehr vieles in den vorhandenen Quellen dafür spricht, dass sie mit Jesus verheiratet war. Das Buch zeigt deutlich, dass die Verbindung von Jesus und Maria Magdalena auf eine lange religiöse Tradition zurückgeht, und dass es im Urchristentum ursprünglich eine Gleichberechtigung von männlichen und weiblichen Elementen geben sollte. Weiter gibt es überzeugende Thesen für eine Blutlinie, die auf diese Verbindung zurückgeht, zu der möglicherweise frühmittelalterliche und mitterlalterliche Königshäuser gehören. Besonders auffällig ist in diesem Zusammenhang die besondere Verehrung sowohl Marias als auch Maria Magdalenas bei den Zisterziensern und Tempelrittern des 12. und 13. Jahrhunderts. Nicht zufällig fällt wohl auch die Blüte der Katharer in diese Zeit. Es gäbe noch viel zu schreiben, aber besser ist: selber lesen.

 

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Institut für Spirituelle Heilkunst
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Termine zur Heilerausbildung

Die Heilerausbildung beginnt wieder am 14./15. Oktober 2017.

Informationen und Anmeldung 

 

Der nächste Beginn ist dann am 13./14. Januar 2018

 

Supervisionen für Teilnehmer an der Heilerausbildung bis Ende November 2017:


Freitag, 22.09.  14 - 19 h
Freitag, 20.10.  14 - 20 h
Freitag, 03.11.  14 - 20 h
Freitag, 17.11.  14 - 20 h

 

Terminänderungen

Workshop Maria Magdalena - wer sie wirklich war jetzt am Dienstag, den 03.10. von 11 - 16 Uhr. Hier weitere Infos

 

Seminare im Ausland

Spirituelle Entdeckungsreise zur Kathedrale von Chartres
24. - 27. Mai 2018

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Seminarreise
Maria Magdalena
in die Provence
:

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Maria Magdalena Retreat
vom 16. - 23. Juni 2018.

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Workshops und Vorträge  in Luxemburg.
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